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<title>News</title>
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<description><![CDATA[News|FC Pieterlen 1936]]></description>
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<image><title>News</title>
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<title>Skiweekend 2026</title>
<link>https://fcpieterlen.ch/news/detailview/article/137261</link>
<description><![CDATA[Skiweekend an der Lenk]]></description>
<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 16:39:24 +0100</pubDate>
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<category>Anlässe</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:4px; text-align:justify"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="DE-CH" style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Beim 2026er-Skiweekend im Kurs- und Sportzentrum KUSPO an der Lenk nahmen insgesamt 28 FCP-Mitglieder teil. Es waren dies: <em>Beat Sütterlin, Patrick Leuenberger, Andreas Gautschi, Fred Röhrich, Philipp Röhrich, Thomas Friedli, Hans Studer, Ralph Schaller, Erwin Studer, Walter Oberli, Bernhard Ischer, Reto Walter, Reto Maurer, Milan Radisavljevic, Joel Boinay, Reto Wyss, Oli Wegmüller, Daniel Stalder, Claudio Stalder, Pascal Moser, Patrik Meier, Stephan Häberli, Nik Gribi, Luca Luterbacher, Danilo König, Sandro Ischer, Noel Sütterlin</em> und <em>Felix König</em>.</span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:4px; text-align:justify"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="DE-CH" style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das Skiweekend 2026 war geprägt von Lob, Anerkennung und Schulterklopfen. Dies jedoch nicht wegen der sportlichen Performance auf den Skipisten (die man bei wohlwollender Betrachtung als stagnierend bezeichnen kann), sondern aufgrund der grossen Konstanz sowohl was die Organisation des Skiweekends als auch was den Durchführungsort anbetrifft. So übte der als Verantwortlicher abtretende Beat Sütterlin diese Funktion seit 2018 aus. Dafür drückte ihm FC Pieterlen-Co-Präsident Andreas Gautschi namens des Vereins und unter dem tosenden Applaus aller Anwesenden den herzlichen Dank aus. Und der FC Pieterlen führt sein Skiweekend seit 2006 ausnahmslos an der Lenk durch, was die Verantwortlichen des Kurs- und Sportzentrums zum Anlass nahmen, die Kundentreue mit zwei prächtigen «20 Jahre im KUSPO»-Torten zu verdanken. Eine sehr sympathische und grosszügige Geste!</span></span></span></span></span></span><br></p><p style="margin-bottom:4px; text-align:justify"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="DE-CH" style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"></span></span></span></span></span></span><span lang="DE-CH" style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">2024 war ein Schaltjahr. Der damit verbundene Zusatztag verlängerte die Zeitdauer zwischen dem 2024er- und dem 2025er-Skiweekend zwar nicht direkt. Aber so ein Schaltjahr nistet sich in den Hinterköpfen ein, sodass manch einem die Zeit zwischen dem vorletzten und dem letzten Lenk-Ausflug länger vorgekommen sein mag als ohnehin schon. Im Hinblick auf das 2026er-Skiweekend mochten Bernhard Ischer, Walter Oberli und Reto Walter eine solche «Wie mängisch no schlofe?»-Situation nicht tatenlos aussitzen und reisten bereits am Donnerstag an. Den dadurch gewonnenen Tag im Skigebiet stellten sie in den Nutzen der ganzen Gruppe, indem sie an verschiedenen Spassorten einen Besuchswürdigkeitstest-Refresh durchführten, so in der Aebi-Skibar <em>Ranger’s Treff</em> (alles bestens), der <em>Chumihütte</em> (alles bestens), der <em>Iglubar</em> (alles bestens) oder der Weinbar <em>Vino Vino</em> (gut, aber teuer).</span></span></span><br></p><p style="margin-bottom:4px; text-align:justify"><span lang="DE-CH" style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die meisten anderen Teilnehmer reisten wie gewohnt am Freitag an, viele am Morgen, einige im Laufe des Tages und <em>Nik Gribi</em> zusammen mit <em>Luca Luterbacher</em> am Abend. Nach langer Fahrt meldeten sie, dass ihr Eintreffen beim KUSPO an der Lenk wenige Minuten bevorstehe. Anhand des per WhatsApp geteilten Standorts zeigte sich jedoch, dass es sich bei den wenigen Minuten wohl um deren gut 80 handelte würde, nämlich so viele, wie Google Maps für die Strecke von Adelboden an die Lenk als Richtwert angibt. Weshalb die beiden statt an die Lenk nach Adelboden gefahren waren, konnten nicht einmal sie selber richtig nachvollziehen, mit der Folge, dass man darüber munter rätselte. Ein Erklärungsversuch hatte zum Inhalt, dass bei <em>Nik Gribi</em> die allgemeine Orientierungslosigkeit eines jeden FC Basel-Fans eine Rolle gespielt haben mag. Auch wurde gemunkelt, dass die beiden den Werbespruch des Skigebiets <em>«Adelboden Länk - dänk!»</em> zu eng ausgelegt und sich darunter eine einzige Ortschaft vorgestellt hatten.</span></span></span><br></p><p style="margin-bottom:4px; text-align:justify"><span lang="DE-CH" style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"><img alt="" data-cke-saved-src="https://fcpieterlen.ch/files/filemanager/download/inline/961998758e97cb34ac6360cc113dbe47" src="https://fcpieterlen.ch/files/filemanager/download/inline/961998758e97cb34ac6360cc113dbe47" style="width: 285px; height: 400px;"></span></span></span><br></p><p style="margin-bottom:4px; text-align:justify"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="DE-CH" style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Beim Jassen während dem Skiweekend hatte <em>Pascal Moser</em> in den Vorjahren nicht immer ein glückliches Händchen. Entsprechend waren jeweils die Kommentare der «Kollegen», aus denen, wer ein besonders gutes Gespür für feine Zwischentöne hat, so etwas wie Häme heraushören konnte. Dieses Jahr jedoch gab <em>Pascal</em> kräftig Gegensteuer, trumpfte im wahrsten Sinne des Wortes gross auf, verbuchte jeden erdenklichen Weis, notierte Match um Match und jasste mit wechselnden Partnern wechselnde Gegnerpaare in Grund und Boden. Dass er sich im Siegesrausch zu herablassenden Bemerkungen an die Adresse seiner vom Kartenpech verfolgten Gegner hinreissen liess, zeigt nur, wie tief der Stachel aus den Vorjahren noch immer sitzt.</span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:8px; text-align:justify"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="DE-CH" style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Im Windschatten von <em>Pascal Moser</em> war auch <em>Hans Studer</em> ungewohnt solid und erfolgreich unterwegs. Sein einziger gröberer Fehler (vergleiche zur Erklärung den weiter oben stehenden FC Basel-Hinweis) bestand darin, dass er sich danach dem Irrglauben hingab, sein gutes Abschneiden sei auf die eigenen Jass-Fähigkeiten zurückzuführen. Am anderen Ende der Erfolgsskala reihte sich <em>Felix König</em> ein, der lausig spielte und als einzig wirklich Zählbares den zu späten Erkenntnisgewinn verbuchte, dass sein verzweifelter Spielpartner <em>Patrik Meier </em>jeweils<em> </em>erfolglos<em> </em>versucht hatte, ihm die zu spielende Farbe anzuzeigen. Und als ob das Jass-Debakel noch nicht genug gewesen wäre, verkannte er in an Naivität grenzendem Optimismus die klaren Zeichen des Misserfolgs und liess sich auf einen Wettkampf am «Töggeli»-Kasten ein, bei dem er den bemitleidenswerten <em>Patrik Meier </em>fehlerreich<em> </em>in die nächste Niederlage begleitete. Dies ausgerechnet gegen <em>Ralph Schaller</em> und - logisch - <em>Pascal Moser.</em></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:8px; margin-top:8px; text-align:justify"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="DE-CH" style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Ski-Teil, der dem Weekend den Namen verleiht, war geprägt von schönem Wetter und ausgezeichneten Pistenverhältnissen. Letztere machten sich die Anwesenden für genussreiche Abfahrten zunutze; ersteres für ausgedehnte Aufenthalte auf gemütlichen Terrassen. Die Dankbarkeit den tollen Witterungsbedingungen gegenüber äusserte sich etwa darin, dass bei der <em>Chumihütte</em> eine eigentlich zur Weiterfahrt bereite FCP-Gruppe sofort wieder Platz nahm, als die Sonne nach dem Vorbeizug einer kleinen Nebelschwade wieder hervorschaute. </span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-top:8px; text-align:justify"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="DE-CH" style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das Skiweekend 2026 wurde von <em>Beat Sütterlin</em> wie immer sehr gut und umsichtig organisiert. Vielen Dank! Dem Vernehmen nach soll <em>Beats</em> Nachfolge aufgegleist sein. Das Warten auf das nächste Mal hat bereits wieder begonnen!</span></span></span></span></span></span><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="DE-CH" style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"></span></span></span></span></span></span>​​​​​​​<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Gönnerverein-Reise nach Köln</title>
<link>https://fcpieterlen.ch/news/detailview/article/130189</link>
<description><![CDATA[Gönnerverein-Reise nach Köln vom 4. bis 6. April 2025]]></description>
<pubDate>Mon, 26 May 2025 14:02:01 +0200</pubDate>
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<category>Gönnerverein</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>An der Gönnerverein-Reise vom 4. bis 6. April 2025 nach Köln nahmen Daniel Lüthi (Dänu), Christoph Scholl (Chrische), Ralph Schaller (Ozzy), Renato Bonetti (Bubu), Patrik Meier (Pädu), Philipp Scholl (Blaise), Andreas Gautschi (Ändu) und Felix König (Fif) teil.<br></p><p>Mit der Schlagzeile vom darauffolgenden Montag («Ist das Rollkoffer-Verbot das «dümmste» Gesetz?») thematisierte die Pendlerzeitung 20 Minuten eine Frage, die auch während unserer Köln-Reise heiss diskutiert wurde. Die Mehrheit von uns vertrat mit überzeugenden Argumenten die Einschätzung, wonach das für einen Dreitagesausflug notwendige Gepäck den Einsatz eines Rollkoffers und das damit verbundene nervige Geratter nicht rechtfertigt. Dieser Standpunkt wurde durch die «Rollkoffer-Minderheit» Ozzy und Dänu vehement und mit Auswanderer-Miene bestritten.<br></p><p>Die bunt zusammengewürfelte Reisetruppe reichte vom Selbständigen Chrische über Angestellte verschiedener Berufsrichtungen bis hin zum Jungpensionär Dänu. Die halbe Reisezeit verbrachte Chrische arbeitend und widerlegte damit die Meinung, dass selbständig Erwerbende ihre Freizeit selber einteilen können. Der ehemalige Arbeitnehmer des Bundesamts für Sport Dänu strahlte derweil immer beim Stichwort «Rentner» wie auf Knopfdruck über das ganze Gesicht. Das Vorurteil, wonach die Pensionierung von Bundesangestellten nichts an deren Belastung ändert, scheint also doch auf einem Irrglauben zu beruhen. Alle anderen plauderten mehr oder weniger pausenlos über ihr Arbeitsleben und bestätigten dadurch den uns Schweizern anhaftenden Ruf, selbst während der Freizeit nicht abschalten zu können.<br></p><p>Einem Kollegen, der bei diesem Abstecher an den Niederrhein nicht mit dabei war, genügte hinterher eine kurze Reiseschilderung um den Ausflug treffend zusammenfassen zu können: «Äm Schum noche». Diese Umschreibung soll aber nicht den falschen Eindruck erwecken, dass wir stundenlang in einem Brauhaus gesessen wären, um uns ungebremstem Biergenuss hinzugeben. Vielmehr verteilten wir unsere Konsumationen auf verschiedene Orte und Braumeister, bis sich aus den gewonnenen Eindrücken ein stimmiges Gesamtbild ergab. Zu diesem Zweck besuchten wir Zapfstellen wie das Brauhaus Früh, die Hotelbar Dorint am Heumarkt, das Restaurant Ex-Vertretung, den Bierstand in der Lanxess Arena, die Gaststätte Kaiser Konstantin, die Biertheke des Sportparks Höhenberg, die Brauwelt Köln oder die Getränkeausgabe im RheinEnergie-Stadion. Mehrere weitere Lokale in der Innenstadt wurden von Chrische, Ändu und Bubu sowie am Samstag zusätzlich von Ozzy und Pädu beim Absolvieren von Zusatzschlaufen aufgesucht.&nbsp;<br></p><p>Dabei waren wir gar nicht des Kölsch wegen unterwegs. Vielmehr handelte es sich um eine Sportreise. Aktiv und passiv. Passiv als Zuschauer beim Eishockeyspiel Kölner Haie gegen ERC Ingolstadt (Playoff Halbfinal der Deutschen Eishockey Liga:) und bei den Fussballspielen Viktoria Köln gegen SpVgg Unterhaching (3. Bundesliga) sowie 1. FC Köln gegen Hertha BSC &nbsp;Berlin (2. Bundesliga). Aktiv durch den Marsch zur Hockey-Arena und/oder zurück (alle mit Ausnahme von Pädu, der etwas später nachkommen wollte, aber im Hotel vom Schlaf übermannt wurde), durch das Erklimmen des Kölner Doms (Ändu, Fif), durch den Hinmarsch vor dem ersten Fussballspiel (Fif), durch den Rückmarsch nach dem zweiten Fussballspiel (Blaise, Ozzy) sowie durch Hyperaktivität in Form von spontanem Verschwinden mit späterem Wiederauftauchen aus dem Nichts (Chrische).&nbsp;<br></p><p>Den sportlichen Anfang und gleichzeitigen Aktiv-Höhepunkt setzte jedoch Pädu, der in Grenchen Nord zustieg. In Ausführung eines telefonisch erteilten Spontanauftrags versorgte er die ab Biel im unbedienten Speisewagen sitzenden Kollegen mit Kaffee. Dies erforderte einen beherzten Sprint über den langen Grenchner Perron mit insgesamt sechs heissen Kaffeebechern sowie Reisegepäck in den Händen und Armen. Merci Pädu!<br></p><p>Sofern das Geschick, das bei Wettbewerben in der Halbzeitpause gezeigt wird, so etwas wie ein Indikator für das fussballerische Können einer Fussballnation ist, dürfte die Schweiz Deutschland in der FIFA-Weltrangliste bald überholt haben. Wer schon einmal beim YB-Match im Stadion Wankdorf im Rahmen des «Chörbli-Gott»-Spiels bestaunen durfte, wie der Berner Hinz oder die Bernerin Kunz die Kugel aus 20 Metern Entfernung gefühlvoll in den Aufblas-Lidl-Einkaufskorb lobbt, der konnte es jedenfalls kaum glauben, was er von den für das Pausenspiel ausgelosten Viktoria-Fans sah: Statt aus kurzer Distanz einfach geradeaus entlang der Mittellinie zwischen zwei Markierungshüten hindurch, spielten sie den Ball im gefühlten 45-Grad-Winkel meterweit neben dem Ziel vorbei in den weiten Raum des Sportparks Höhenberg.<br></p><p>Nachdem zuvor bereits das Viktoria Köln-Maskottchen Viktor mit uns auf das Bild durfte, konnten wir selbiges dem Pendant des 1. FC Köln nicht verwehren. Dies, obwohl es sich beim Wesen, das sich zwischen uns gesellte, lediglich um einen Platzhalter handelte. Das wirkliche Maskottchen des 1. FC Köln heisst Hennes IX. und ist, gleich wie seine acht Vorgänger, ein echter Geissbock.<br></p><p>Im Gegensatz zum Eishockeymatch und zur Partie des FC Viktoria Köln war das Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Hertha BSC Berlin eher langweilig. Zu allem Ungemach fiel das einzige Tor erst noch für den Gegner aus der Hauptstadt. Dessen beeindruckend grosse Fanschar hatte in der RheinEnergie-Arena auch akustisch meist die Oberhand. Logischerweise wollten die Kölner solche Gäste auf dem schnellsten Weg wieder loswerden. Deshalb markierten die Ordner schon kurz nach Spielschluss einen Korridor, durch den die Anhänger aus Berlin abmarschieren sollten. Dieser Bereich hätte nicht durchquert werden dürfen, sodass uns eine längere Wartezeit drohte. Allerdings machten die Organisatoren die Rechnung ohne Pädu. Mit dem geübten Auge des erfahrenen Weltenbummlers erkannte dieser das schwache Glied in der Personalkette und schlängelte sich mit katzenartiger Geschmeidigkeit zwischen den Aufpassern hindurch. Eine überraschende Aktion, die es gar dem weit ungelenkeren Fif erlaubte, im Windschatten nachzufolgen. Die Geduldigeren warteten und gelangten später auf individuellen Wegen zurück in die Stadt, so Bubu und Dänu nach einem Imbiss-Stopp in einer Gaststätte, wo sie sich mit Kölner Fans verbrüderten.<br></p><p>Wenig Glück mit den Kölner Vorgaben hatte Ozzy. Im Hotel wären eigentlich für jedes der Doppelzimmer zwei Einzelbetten vorgegeben gewesen; nur in Ozzys Zimmer stand ein Doppelbett, welches er und Pädu sich teilen mussten. Am nächsten Tag kaufte Ozzy im Brauwelt-Shop Kräuterlikör-Shots, um sie am Tisch an die Kollegen zu verteilen. Er wurde aber vom Kellner auf die Vorgabe hingewiesen, dass der Konsum von Artikeln aus dem Shop im Gastrobereich nicht erlaubt sei. Weiter gilt im RheinEnergie-Stadion die Vorgabe, dass der Eintritt nur mit einem Ticket des 1. FC Köln möglich ist. Ozzy lief auf, als er versehentlich das Viktoria-Köln-Ticket einscannen wollte. Und schliesslich irrte er sich vor der Heimreise -bezüglich Gleis-Vorgabe für unseren Zug, schaffte es aber immerhin noch rechtzeitig auf den richtigen Bahnsteig.<br></p><p>Man kann über die verspätungsgeplagte Deutsche Bahn sagen, was man will. In unserem Fall war sie absolut (Hinfahrt) respektive relativ pünktlich (Rückfahrt - eine weitere halbe Stunde Verspätung wurde durch die SBB beigesteuert). Auch beschäftigt die DB sehr sympathische Schaffner. So war unser Zugbegleiter voller Mitgefühl und konnte sein Bedauern darüber kaum in Worte fassen, dass zwar einer im gleichen ICE-Wagen heimwärts fahrenden Damengruppe in Köln drei Mitglieder abhandengekommen, wir unsererseits aber trotzdem in kompletter Zahl unterwegs waren.<br></p><p>Über den Wahrheitsgehalt des Sprichworts «Reisen bildet» mag man geteilter Meinung sein. Ganz sicher aber kann das Unterwegssein zu Aha-Erlebnissen führen. So bei Fif und Bubu, die sich auf der Heimfahrt von Blaise darüber aufklären lassen mussten, dass sie den Baden-Württemberger Kaiserstuhl auf der falschen Seite der Bahnlinie verorteten. Oder bei einem deutschen Mitreisenden, dem Bubu zu seinem (deutscher Mitreisender) Erstaunen erklärte, dass es sich bei der von ihm (Bubu) angewendeten Sprache eben nicht um Schweizerdeutsch handelte, sondern um ein von einem Deutschschweizer gesprochenes Hochdeutsch.<br></p><p>Die von Chrische an eine lange und unnötig laut telefonierende Dame gerichtete Mitteilung erfolgte dagegen in reinem Berndeutsch: «Du närvsch!». Es machte den Anschein, als ob die Adressatin - eine Reisende aus Asien - recht gut verstand, was gemeint war, zumal Chrisches Mimik wenig Raum für Interpretationen bot. Demgegenüber hatte sich am Abend zuvor in Köln gezeigt, dass ein Solothurner Akzent der Kommunikation nicht unbedingt förderlich ist. Jedenfalls wurde Pädu, der sich in einer Innenstadt-Bar lediglich nach dem Weg zu einem Hardrock-Lokal erkundigen wollte, völlig falsch verstanden und unversehens in die Schmuddelecke gestellt.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Skiweekend 2025</title>
<link>https://fcpieterlen.ch/news/detailview/article/127663</link>
<description><![CDATA[Skiweekend an der Lenk]]></description>
<pubDate>Sun, 16 Mar 2025 11:20:00 +0100</pubDate>
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<category>Anlässe</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="text-align: justify;">Beim 2025er-Skiweekend im Kurs- und Sportzentrum KUSPO an der Lenk nahmen wie bereits im Vorjahr 19 FCP-Mitglieder teil. Es waren dies: Beat Sütterlin, Heinz Künzi, Fred Röhrich, Thomas Friedli, Hans Studer, Erwin Studer, Walter Oberli, Peter Oberli, Bäne Ischer, Reto Walter, Reto Maurer, Reto Wyss, Oli Wegmüller, Daniel Stalder, Pascal Moser, Patrik Meier, Danilo König, Noel Sütterlin und Felix König.</p><p style="text-align: justify;">Je nach Zählweise umfasste die Truppe sogar 20 Leute, gesellte sich doch in der Nacht von Samstag auf den Sonntag eine weitere Person in einen der vom FC Pieterlen belegten Schlafräume. Der Gast betrat den Schlafsaal, behändigte eine Matratze und Bettwäsche, ging wieder hinaus, machte vor der Türe seine Schlafstatt bereit, zügelte das Ganze zurück in das Zimmer, legte sich hin und verfiel in einen tiefen Schlaf. Der Austausch unter den «FCPlern» am nächsten Morgen ergab, dass keiner, der den Mann in der Nacht gesehen hatte, eine Ahnung davon hatte, um wen es sich gehandelt haben könnte. Und da er am Morgen bereits wieder verschwunden war, konnte man ihn dazu auch nicht befragen. So wird wohl nie bekannt werden, mit welchen Absichten er in unseren Gemächern unterwegs war. Sollte er vorgehabt haben, auf stille Weise dem FC Pieterlen beizutreten, so müsste man darüber rätseln, welche Umstände ihn veranlasst haben könnten, diesen Plan wieder zu verwerfen.&nbsp;</p><p style="text-align: justify;">Möglicherweise wurde es ihm bei uns einfach zu laut, weil es den Jugendlichen aus der Romandie im benachbarten Zimmer nicht gelingen wollte, ihre intensiven Gespräche zu einem Ende zu bringen. Dabei waren sie sich offenbar bewusst, dass im angrenzenden Raum schlafbedürftige ältere Semester untergebracht waren, was sie mit Begrüssungen wie « Salut Père » oder Bemerkungen in der Tippi-Bar wie « Il y a des béquilles » zum Ausdruck brachten.<br>Daraus soll aber kein Rösti-Graben gemacht werden, zumal nicht von der Hand zu weisen ist, dass sich die Jahrringe beim FCP-Skiweekend beständig mehren. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass einerseits die Zahl der Teilnehmer recht konstant ist, andererseits aber vor allem Stammgäste dabei sind, die Jahr für Jahr älter werden. Die einzigen ganz jungen Lenk-Reisenden waren Noel Sütterlin und Danilo König. Eine Blutauffrischung täte also gut, zumal sich die Altersentwicklung öfters in den Gesprächsthemen äussert. Die gleichen Mitglieder, die früher über Frisur, Augenfarbe und andere äussere Merkmale von Barmaids und «Skihäschen» diskutierten oder gar über vermeintliche Flirt-Erfolge fabulierten, tauschen sich heute über Themen wie Kunstgelenke, Vorsorgepläne und frühzeitige Pensionierung aus.</p><p style="text-align: justify;">Immerhin genügt in der Regel ein simpler Auslöser, beispielsweise eine Tempomessung, damit das Verhalten der meisten wieder von Jugendlichkeit geprägt wird. Eine mit einem solchen Gerät ausgestattete Skipiste befindet sich auf der Abfahrt vom Luegli. Dort stürzte sich einer nach dem anderen wettkampfartig den steilen Hang herunter und es war Daniel Stalder der mit einer Geschwindigkeit von 96 Stundenkilometern den Bestwert erzielte. Der von Patrik Meier Jahre zuvor aufgestellte Fabelrekord von 107 Stundenkilometern blieb unangetastet, doch wies Dänu die Konkurrenz deutlich in die Schranken. Zweifel an seiner Überlegenheit kamen nur deshalb auf, weil das Gerät teils gar keine Geschwindigkeit anzeigte, was von Einzelnen dahingehend interpretiert wurde, dass sie für eine Messung ganz einfach zu schnell unterwegs gewesen seien.</p><p style="text-align: justify;">Nach langem Abwägen zwischen Ruhm und Risiko fasste Hans Studer schweren Herzens den Entschluss, auf die Teilnahme beim Geschwindigkeitsrennen zu verzichten. Dies, obwohl er auf die neue Wintersaison hin den Skiausrüster gewechselt hatte, was für solche Tempowettbewerbe besseren Erfolg erhoffen liesse. Später stellte sich heraus, dass das neue Material tatsächlich schnelles Fahren erlaubt. Diese Erkenntnis ergab sich, als Hans mit dermassen grosser Geschwindigkeit auf die Schranke beim Sessellift zuraste, dass ein Zusammenstoss nicht mehr zu vermeiden war und er sich beim Rammen der Infrastruktur zwei Finger verstauchte.&nbsp;</p><p style="text-align: justify;">Heinz Künzi ist einer der treusten Skiweekend-Besucher. Und nicht nur das. Er hat in den vergangenen Jahren immer wieder Bestmarken aufgestellt. So beispielsweise als fleissigster Skifahrer (jedes Jahr), als schnellster Gleiter (2021), als attraktivster Ü-50-Schreiner (jährlich seit 2018) oder als nassester aller Besucher des ganzen Skigebiets Adelboden-Lenk (2024). Beflügelt von diesen Erfolgen wagte er sich dieses Jahr in neue Gefilde und setzte sich mit viel Zuversicht an den Jass-Tisch. Zunächst galt es, die regeltechnische Frage zu klären, bei wem das Recht des ersten Trumpfens liegt. Sobald dies zugunsten der Ecken-Zehn und somit zuungunsten der Ecken-Sieben geklärt war, wurde gespielt. Die Ecken-Zehn lag in den Händen der Gegner (Fred Röhrich und Patrik Meier). Diese trumpften, meldeten je einen recht schönen Weis (einmal vier Sechsen und einmal vier Bauern) und erspielten sich überdies einen «Unger-Ufe-Mätsch». So stellten Heinz und sein Jasspartner Pascal Moser eine nächste Lenker Rekordmarke auf. Dies in Form eines Rückstands von 0 zu 1671 Punkten, nachdem gerade mal eine einzige Runde gespielt war.</p><p style="text-align: justify;">Ebenfalls rekordverdächtig war Pascal Mosers Anstehen bei der Metschbahn-Kasse. Um nicht unnötig Zeit zu verlieren, buchte er seine Zweitageskarte vor der Reise ins Skiweekend und online, konnte sie aber gerade nicht auf seinen Swisspass laden. Aus diesem Grund wählte er bei der Bestellung die Option «An der Kasse abholen». An der Lenk angekommen, erwies sich dies als vermeintlich guter Entscheid, stand doch vor ihm an der &nbsp;Abholkasse gerade mal eine einziger Mensch. Wie sich während dem Anstehen aber herausstellte, behändigte dieser die Skipässe für eine Grossgruppe von insgesamt 81 Personen. So musste Päscu warten, bis die Ticketmaschine gemütlich vor sich her ratternd 81 Tageskarten, eine schön nach der anderen, ausgedruckt hatte. Und wie wenn das noch nicht genug gewesen wäre, wurde seine Geduld und auch diejenige der auf ihn wartenden Kollegen auf eine zusätzliche Probe gestellt. Es zeigte sich nämlich, dass für jede dieser Tageskarten ein Depot von 5 Franken zu entrichten war. So musste in der betreffenden Skifahrergruppe ein Geldbetrag von mehr als 400 Franken für das Depot eingesammelt werden, was mit einem weiteren Zeitverlust verbunden war.</p><p style="text-align: justify;">Das Skiweekend 2025 wurde von Beat Sütterlin wiederum sehr gut und umsichtig organisiert. Vielen Dank! Alle freuen sich darüber, dass Beat für 2026 die Durchführung – für das 20-Mal-KUSPO-Jubiläum des FCP – ein letztes Mal an die Hand nehmen wird, ehe er diese Funktion an ein noch zu rekrutierendes, jüngeres FCP-Mitglied abgeben wird.</p><p>Text: Felix König<br>Fotos: Heinz Künzi</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Skiweekend 2024</title>
<link>https://fcpieterlen.ch/news/detailview/article/127692</link>
<description><![CDATA[Skiweekend an der Lenk]]></description>
<pubDate>Sun, 16 Mar 2025 21:51:43 +0100</pubDate>
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<category>Anlässe</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="text-align: justify;">Beim Skiweekend im Kurs- und Sportzentrum KUSPO an der Lenk nahmen 19 FCP-Mitglieder teil: Beat Sütterlin, Stefan Häberli, Heinz Künzi, Fred Röhrich, Thomas Friedli, Hans Studer, Erwin Studer, Patrick Leuenberger, Peter Oberli, Bäne Ischer, Reto Walter, Yannick Lüthi, Reto Maurer, Oli Wegmüller, Ralph Schaller, Daniel Stalder, Pascal Moser, Patrik Meier und Felix König.<br></p><p style="text-align: justify;">Das erste Skiweekend des FC Pieterlen im KUSPO fand 2006 statt. Seither ist man mit Ausnahme der Coronapause 2021 jedes Jahr dorthin zurückgekehrt. Das Skiweekend 2024 bedeutete somit den 18. KUSPO-Besuch hintereinander. Dass man in der Region Stammgast ist, zeigte sich erfreulicherweise auch dadurch, dass die Treue in verschiedenen Lokalen belohnt wurde. Sowohl im Aebi (Ranger’s Treff) als auch in der Chumihütte wurde der Gruppe eine Getränkerunde offeriert, was die ohnehin schon sehr gute Skiweekend-Stimmung noch weiter steigerte.<br></p><p style="text-align: justify;">In Anbetracht der langen Zeit seit dem ersten Besuch ist es wenig erstaunlich, dass man nicht mehr immer alles so genau weiss. So zumindest Felix «Fif» König, der sich 2023 dachte, es wäre nun an der Zeit, dass im einen KUSPO-Speissaal nebst den vielen Wimpeln anderer Sportvereine auch ein solcher des FC Pieterlen hängen würde. Daher übergab er der Post im Sommer ein entsprechend bestücktes und mit der KUSPO-Adresse beschriftetes Couvert. Beim Skiweekend 2024 musste Fif dann aber enttäuscht feststellen, dass der FC Pieterlen in der Wimpel-Ecke weiterhin fehlte. Diesen Umstand rapportierte er umgehend an der KUSPO-Réception. Später war er froh, dass er diese Wimpel-Reklamation höflich und eher zurückhaltend vorgetragen hatte. Der KUSPO-Chef führte ihn nämlich sogleich in den anderen Speissaal, den ebenfalls eine Wimpel-Ecke ziert. Dort konnte Fif sich davon überzeugen, dass der Wimpel bestimmungsgemäss an der Wand angebracht worden war. Zudem wurde ihm klar, dass er die Idee mit dem Wimpel-Zusenden offenbar schon früher einmal gehabt haben musste. In der besagten Ecke hängen nämlich gleich zwei Wimpel des FC Pieterlen, immerhin zwei verschiedene. Entgegen der anfänglichen Befürchtung ist der FCP also nicht der einzige Verein ohne, sondern im Gegenteil der einzige mit zwei Wimpeln im KUSPO.&nbsp;<br></p><p style="text-align: justify;">Dass der FC Pieterlen schon lange an der Lenk zu Gast ist, war schliesslich auch aufgrund von Veränderungen im Skigebiet ersichtlich. Bisher bestand die Ötzi Bar aus einem abgelegenen Altbau mit Aussenplätzen in Form von in den Schnee gestellten Festtischen und Festbänken. Nun wurde die Lokalität in einen mit grosser Terrasse ausgestatteten Neubau bei der Hauptpiste verlegt. Das ist zwar praktisch, aber mit dem Verlust der rustikalen Gemütlichkeit verbunden, durch die sich die traditionelle Ötzi Bar ausgezeichnet hatte. Umso wertvoller war es, dass die Bar nun 3-Liter-Bierzapfsäulen im Angebot führt. So wurde es der FCP-Schar am neuen Ort trotz fehlendem Charme der Lokalität warm ums Herz.<br></p><p style="text-align: justify;">Am Freitag regnete es in Strömen, weshalb man sich in die Iglu Bar zurückzog. «Hene» Künzi war der (h)einzige, der den widrigen Bedingungen trotzte. Als versierter Schreiner weiss er, dass gutes Holz jedem Wetter standhält und begab sich auf zusätzliche Skirunden. Als er von den Pisten zurückkehrte, wähnte man sich im Trailer für den neuen Aquaman-Film. Heinz stand da, triefend und nass wie Neptun frisch aus dem Meer. Für das perfekte Bild des alpinen Wassermenschen fehlte nur der Leki-Dreizack in seiner Hand.<br></p><p style="text-align: justify;">Am Freitagabend begegneten sich die Duos Ralph Schaller und Patrick Leuenberger (Ozzy/Pädu) sowie Pascal Moser und Patrik Meier (Päscu/Pädu) am Jass-Teppich. Dabei war eine nervöse Anspannung spürbar: Beide Teams wollten nicht ausgerechnet gegen diesen schwachen Gegner verlieren - so ähnlich also wie vor einem Fussballspiel zwischen dem SC Wileroltigen und dem FC Walperswil. Dass man beim FC Pieterlen das Gefühl der Niederlage gegen solche Gegner kennt, stärkte das Nervenkostüm der Jassenden nicht. Beide Teams schöpften aber Zuversicht: Päscu/Pädu aus offenbar guten gemeinsamen Erfahrungen und Ozzy/Pädu aus dem Umstand, dass sie bisher kaum einmal miteinander gejasst hatten und deshalb keine schlechten Erfahrungen teilten. Der Spielverlauf hatte zur Folge, dass sich die jeweiligen Teamkollegen schon bald ungläubig anstarrten: Ozzy/Pädu, weil sie es kaum fassen konnten, gemeinsam so erfolgreich zu sein und Päscu/Pädu, weil es beide nicht wahrhaben wollten, dass der Partner schräg vis-à-vis so schlecht spielt. Während sich deshalb der anfangs wohlwollende Umgangston im Team Päscu/Pädu zusehends verflüchtigte, verfielen Ozzy/Pädu in eine gegenseitige Lobhudelei, die man als Geschleim bezeichnen muss. Am Ende siegten Ozzy/Pädu deutlich, wie sie es nannten.&nbsp;<br>Dass man einem Effort beim Jassen ähnlich Tribut zollen kann wie oft beim Fussball, bekam Pädu Leuenberger zu spüren. Eine Woche nach dem Skiweekend bezahlte er den Triumph gegen Päscu/Pädu mit dem drittletzten Rang beim Vereinsjass des FC Pieterlen um die KATMET-Trophy. Ozzy, der sein bescheidenes Jass-Geschick einzuschätzen weiss, meldete sich beim FC-Jass schon gar nicht erst an.<br></p><p style="text-align: justify;">Für Päscu war es endgültig ein gebrauchtes Wochenende, als er am Samstag vor dem TV auch noch die YB-Niederlage beim FC Basel miterleben musste. Nicht dabei war FCB-Fan Hans «Gianni» Studer. In Anbetracht der zuvor langen Erfolglosigkeit seines Herzensklubs gegen YB befürchtete Gianni eine weitere Niederlage und damit verbundene gelb-schwarze Häme (Päscu, Ozzy, Fif). Einer indigenen Rückzugstaktik folgend flüchtete er deshalb ins Tippi, respektive - an der Lenk - in die die Tippi Bar. Dort und in weiteren Lokalen harrte er aus, bis er schliesslich durch die überraschende Nachricht vom FCB-Sieg erlöst wurde. Seine Abwesenheit hatte für die YB-Fraktion im KUSPO den Vorteil, dass sie neben der schmerzhaften Niederlage nicht auch noch die rot-blaue Häme Giannis verkraften musste.<br></p><p style="text-align: justify;">Daniel »Dänu» Stalder ist ein ruhiger Mensch und ein entsprechend guter Zuhörer. Diese Eigenschaft kam ihm entgegen, als ihn Oli Wegmüller wortreich in die Geheimnisse guten Skifahrens einweihte, ohne dabei ein Detail auszulassen. Da Dänu die notwendige Geduld aufbrachte und bis ganz am Schluss zuhörte, ist er darüber im Bild, dass er mit einem Skischuh-Flex-Wert von mehr als 100 sein ohnehin bereits hohes Leistungsniveau weiter steigern könnte. Erwähnenswert ist aber auch, dass Oli drei Wochen zuvor beim Skiweltcup in Adelboden im Zielraum gesichtet worden war. Ist Oli vielleicht gar einer jener von Skistar Marco Odermatt in der TV-Werbung hoch gelobten «Tüpfli-Scheisser», die bei den Weltcuprennen den Unterschied zwischen Misserfolg und Erfolg ausmachen?<br></p><p style="text-align: justify;">Das Skiweekend 2024 wurde von Beat Sütterlin wiederum sehr gut und umsichtig organisiert. Vielen Dank! Man hofft, dass er für 2025 und auch gleich 2026 - dann für das 20-Mal-KUSPO-Jubiläum - die Durchführung wieder an die Hand nehmen wird!<br></p><p>Text: Felix König<br>Fotos: Heinz Künzi<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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